Wir stellen uns vor:
haben wir uns zur Aufgabe gemacht, einen kleinen Platz in der Welt zu schaffen,
wo Ponys wieder Ponys sein dürfen. Wir können nicht alle retten,
aber wir versuchen wenigstens einigen zu helfen.


Unser Weg zum Ponygnadenhof
Mal ein erster Gedanke!
Oder kann, es einfach nur, der Partner für eine gemeinsame schöne Zeit sein.
Muss man, immer gleich auf Tuniere gehen, und Höchstlkeistungen abverlangen?
Oder kann man, einfach nur den Tag genießen, mit einen schönen Ausritt oder vielleicht auch nur spazieren gehen?
Muss, weil mein Pony oder Pferd alt ist, es ersetzt werden?
Sollte man sich nicht vielleicht auch mal fragen, kann mein Pony oder Pferd,
das eigentlich noch, was ich von ihm verlange?
Und sollte man sich nicht auf die Bedürfnisse seines Tieres einstellen,
und selber verzichten, zu Gunsten des Tieres?
Es sind nicht immer körperliche Leiden , oft ist die Seele verletzt.
Und das schlimme ist, Tiere leiden leise ......
Angefangen hatte alles 1987 mit dem ersten eigenen Pony, Billy Joe. Er war gerade 3 Jahre alt, als er zu mir kam. Eine Liebe, die bis zu seinem plötzlichen Tod 2004 anhielt. 1993 folgte dann Testify, das erstes Rettungspony. Gerade mal zweijährig sollte sie zum Metzger, weil sie sehr aggressiv sei, laut Aussage der Besitzer. Da sieht man mal wieder, wie viel Ahnung Pferdebesitzer glauben zu haben. In sozialer Ponyherde zeigte sich schnell was für einen Schatz wir da im Stall hatten. Tessy wurde, dank guter Papiere, auf einer Zuchtschau vorgestellt und so begann unsere eigene kleine Zucht. Drei tolle Fohlen hat sie uns geschenkt, die heute, zum teil, immer noch alle bei uns leben. Dann folgte ein schweres Jahr, in dem wir drei unser Liebsten haben einschläfern müssen. Wegen Krebs musste Tessy ihr viel zu junges Leben, gerade mal 10 Jahre lassen, Mary Lou wegen einem Kronbeinbruch im Alter von ca.25 Jahren. Und zum Schluss, der Zuchthengst meiner Freundin, und Vater unsere Fohlen, wegen Osteoporose, im Alter von nur 11 Jahren. Daraufhin beschlossen wir, uns nicht mehr der Zucht von Deutschen Reitponys zu widmen, sondern denjenigen, die so wie so viel zu kurz in ihrem Leben kommen. Und davon gibt es leider viel zu viele. Am Anfang war der Spaß am Pony, reiten und was dazu gehörte. Als wir aber dann im Laufe der Zeit, die vielen Mißstände sahen, kam Mitleid dazu, dann eine Vision, nämlich der Gedanke, vom Menschen abgeschobene Tiere aufzunehmen, zu beschützen und ihnen bis an ihr natürliches Lebensende das Gnadenbrot zu geben. Der Gnadenhof als Zuflucht für Tiere, die als "Ware" oder "Sportgerät" ausgedient und keinen finanziellen Wert mehr haben. Ein Gnadenhof als Mahnmal für eine Gesellschaft, in der Tiere noch immer als "WARE" betrachtet werden. In der Zwischenzeit kamen und gingen einige weitere Ponys, die wir aufpäppelten und in liebevolle Hände weiter vermittelten. Unter anderem Samuray, Leo Lemke, Ricca die wir bis zu ihrem Tod behalten haben.
Nicht alle kann man retten, aber vielen helfen!
Und ihnen noch einen schönen Lebensabend geben.
Die Tiere danken es einem.